Lockheed L1649A "Super Star"

Die erste "Super Star" der Lufthansa ging 1958 an den Start. Nach ihrer Restaurierung soll sich die Flugzeuglegende wieder in die Lüfte erheben.

07/2011 | "Super Star" Projekt personell verstärkt

Das „Super Star“ Projekt schreitet unbeirrt voran. Im Frühjahr wurde es an einigen Stellen verstärkt, um mit noch mehr Fokus dafür zu sorgen, dass die L-1649A „Super Star“ so bald wie möglich wieder flügge wird.
Zum einen wurde das Engineering verstärkt. Dr. Rainer Sebus als neuer leitender Ingenieur vor Ort sorgt dafür, dass alle Engineering Aktivitäten in Auburn/USA und Hamburg koordiniert und noch fehlende Ressourcen beschafft werden. Zum anderen beginnt nun die Phase, in der die zahlreichen Komponenten vollständig erfasst und für die Reparatur bzw. Überholung geeignete Betriebe gefunden werden müssen. Um dieses zu ermöglichen, wurde neben dem Hangar in Auburn eine Lagerhalle angemietet, in der das „state-of-the-art“ Komponenten Management – ebenfalls unter neuer Leitung von Manfred Rosenthal vor Ort - beheimatet ist.

Die Produktionsaktivitäten im Hangar werden weiterhin von Michael Austermeier geleitet, während die Projektkoordination in Deutschland in den bewährten Händen von Dean Raineri verbleibt. Die Verantwortung für das Gesamtprojekt hat in Auburn zum 1. Mai Andreas Gherman übernommen, vormals Technischer Betriebsleiter der Lufthansa Passage.

Unter der Führung dieses Teams gilt es nun, mit Volldampf die bekannten und die neuen „Baustellen“ zu bearbeiten. Gherman: „Unsere Connie überrascht uns immer noch mit bisher nicht sichtbar gewesenen Korrosions- und Rissbefunden an Rumpf und Tragflächen, die fast täglich eine flexible Reaktion aller am Projekt Beteiligten erfordern“.

Aber auch sehr gute Fortschritte sind zu berichten: An den Tragflächen hat das Einpassen weiterer sogenannter „wing plank insertions“ begonnen, das heißt der Ersatz der durch Korrosion beschädigten Teile der Flügelbeplankung. Die Produktion weiterer „wing plank insertions“ läuft planmäßig. Die Verbindungselemente zwischen Tragflächen und Rumpf sind definiert und werden nun beim Lieferanten endbearbeitet. Sie werden zeitgerecht zur Verfügung stehen.

Der sichtbarste Fortschritt ist im Bereich der vorderen Frachttür zu erkennen: Hier sind die neu gefertigten Spanten eingetroffen und werden gerade eingepasst. Sobald die verbleibenden offenen Fragen der Zulassung dieser Änderung mit der FAA besprochen sind, wird sich die vordere Frachttür der N7316C zum letzten Mal und endgültig schließen, wenn die neue Struktur mit entspr. Hautfeldern beplankt wird. Die davor liegende originale Türöffnung wird dann zum Einbau der in Hamburg überholten Türe aus der ehemaligen D-ALOL vorbereitet.

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